Physiotherapie

Sabine Voit

Vohenstrauß

 

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Wir helfen wenn es um Ihre Gesundheit geht

 

Alles was natürliche Bewegung behindert, soll reguliert werden.

Es gibt sowohl aktive als auch passive Formen der Krankengymnastik

Krankengymnastik ist angezeigt bei allen Krankheitsbildern die eine Bewegungseinschränkung, Verminderung der Kraft, oder eine Störung im muskulären Gleichgewicht zur Folge haben.Für Schmerzzustände sind verschiedene krankengymnastische Verfahren entwickelt worden.

Indikationen

Schmerzhafte Gelenkerkrankungen, Arthrose, Distorsionen, Frakturen, Überlastungen von Muskeln und Sehnen, Erkrankungen der Wirbelsäule, Störungen im Bewegungsverhalten, die nervös-reflektorisch bedingt sind, Lähmungen, Erkrankungen des Zentralnervensystems (z. B. nach Schlaganfällen, Multipler Sklerose, Parkinsonismus), bei inneren Erkrankungen wie z. B. rheumatischen Erkrankungen und Asthma, Herz-Kreislauferkrankungen u. a. m.

Das Spektrum der Krankengymnastik umfasst demnach die Fachbereiche Orthopädie, Chirurgie, Innere Medizin, Pädiatrie, Gynäkologie und Neurologie in erster Linie. In den Bereich Krankengymnastik fallen auch prophylaktische Maßnahmen wie Geburtsvorbereitung und Rückenschule.

man unterscheidet:

 passive Bewegungsübungen
aktive Bewegungsübungen
spezielle Behandlungsmethoden

Passive Bewegungsübungen erfolgen ohne eigenes Zutun des Patienten, er soll sie jedoch kineasthetisch wahrnehmen. Zielsetzungen sind Kontraturprophylaxe, Erhaltung der Gleitfähigkeit der Gelenkpartner, Schulung der Wahrnehmungsfähigkeit des Patienten. Die Schmerzgrenze muß immer berücksichtigt werden. Das Bewegen erfolgt langsam und zügig, zumeist in einer oder zwei Ebenen, also achsengerecht.

Aktive Bewegungen ist grundsätzlich der Vorzug zu geben.

Aktive Bewegungen: Im normalen Bewegungsablauf erfolgen wegen der Einwirkung der Schwerkraft ständig wechselnde Belastungen der Muskulatur.

man differenziert

* unterstützendes Bewegen
* freies Bewegen
* Bewegungen gegen Widerstand

Der Widerstand kann manuell durch den Therapeuten, aber auch durch Geräte, Zugapparate etc. erfolgen. Je nach Trainingsanforderungen können intermitierende Übungsfolgen oder solche in Dauerform erfolgen. Die Intensität des Reizes und das Bewegungstempo spielen ebenfalls eine Rolle. Dem Patienten werden Anzahl der Wiederholungen, Pausendauer und ggf. Anzahl der Serien vorgegeben.

Halten:

Man versteht hierunter statische Muskelkontraktionen. Es werden bestimmte Stellungen eingehalten, die Muskeln müssen isometrische Haltearbeit leisten. Es wird zwar die maximale Kraft des Patienten gefordert, dieser muß aber in der Lage sein, die Stellung zu halten.

Widerstand für die Haltearbeit kann

* manuell erfolgen
* gegen die Schwerkraft mit oder ohne Geräte
* gegen Widerstand feststehender Teile.

 

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